We care! - Der feministische taz Podcast zu emotionaler Arbeit und Care

We care! - Der feministische taz Podcast zu emotionaler Arbeit und Care

Kollektiv verletzlich sein

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In der zweiten Folge spricht Sarah Ulrich mit Inga Zimprich und Julia Bonn von der Feministischen Gesundheitsrecherchegruppe. Es geht um die Frage, welche Grundlagen wir überhaupt brauchen, um emotionale Arbeit und Care leisten zu können. Warum werden wir für die Auswirkungen einiger Krisen individuell verantwortlich gemacht, beispielsweise, wenn wir erwerblos oder krank sind? Warum sind Ängste und Verletzlichkeiten meist so unsichtbar? Und warum wissen wir eigentlich keine gute kollektive Antwort darauf? Im Podcast sprechen wir über Strategien der Für- und Selbstsorge, individuelle und gesellschaftliche Krisenwahrnehmungen und darüber, Verletzlichkeit zuzulassen und so eine kollektive Fürsorgestruktur zu etablieren.

Was ist eigentlich emotionale Arbeit?

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In der ersten Folge unseres neuen feministischen Podcast sprechen wir mit Soziologin Margrit Brückner darüber, was emotionale Arbeit oder Beziehungsarbeit und Fürsorge sind, wie grundlegend diese Arbeit für das Funktionieren unserer Gesellschaft sind und warum es vor allem Frauen und Queers sind, die diese meist unsichtbare und unbezahlte Arbeit leisten. Außerdem ist die Folge ein Plädoyer für radikale Selbstfürsorge, emanzipatorische Beziehungspraxis und ein gesellschaftliches Umdenken in der Sorgestruktur.

Über diesen Podcast

Wer tröstet? Wer kümmert sich? Wer sorgt sich? Wer übernimmt Verantwortung dafür, dass unsere Beziehungen funktionieren? Nicht erst seit der Krise zeigt sich: Es sind vor allem Frauen und Queers, die diese emotionale Arbeit leisten. Der taz Podcast soll sich insbesondere diesem Teil von Care-Arbeit widmen, der oftmals unsichtbar bleibt. Journalistin Sarah Ulrich wird monatlich mit eingeladenen Personen unterschiedliche Perspektiven auf das Thema diskutieren und dabei auch der Frage nachgehen, wie wir unsere Fürsorge- Strategien (nicht nur in der Krise) stärken und gerechtere Verteilung von Care erreichen können.

von und mit taz

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